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Länderübergreifende Prüfung: Einwilligungen auf Webseiten von Medienunternehmen sind meist unwirksam – Nachbesserungen erforderlich

30.06.2021

Die Datenschutzaufsichtsbehörden mehrerer deutscher Länder haben die Webseiten von Medienunternehmen in Bezug auf den Einsatz von Cookies und die Einbindung von Drittdiensten untersucht. Insgesamt wurden auf Basis eines gemeinsamen Prüfkatalogs 49 Webangebote in 11 Ländern geprüft. Schwerpunkt dabei war das Nutzertracking zu Werbezwecken.

Dazu erklärt der Sächsische Datenschutzbeauftragte Andreas Schurig: „Viele Menschen nutzen täglich die Websites sächsischer Medienunternehmen. Cookie-Banner und die Einbindung von Drittanbietern sorgen dabei mitunter für Verunsicherung. Immer wieder gehen Beschwerden diesbezüglich bei mir ein. Meine Aufsichtsbehörde hat deshalb fünf reichweitenstarke Onlineauftritte sächsischer Medienanbieter in Bezug auf den Datenschutz unter die Lupe genommen. Noch sind die Verfahren und der Austausch mit den Verantwortlichen nicht abgeschlossen. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich jedoch schon konstatieren: Bei den geprüften Websites besteht noch Nachbesserungsbedarf bei der Gestaltung der Einwilligungslösungen, den Datenübermittlungen und der Transparenz der Angebote für Nutzerinnen und Nutzer.“

Vollständige Pressemitteilung (PDF-Datei)